Auch wenn die überwiegende Zahl der Rentner über jahrzähnte in die Rentenkassen einbezahlt haben, kursiert häufig das falsche Vorurteil dass deren Rente aus dem bereits eingezahltem Geld finanziert wird. Der Generationsvertrag hat jedoch einen anderen Ansatz. Die arbeitende Bevölkerung zahlt das Geld nicht in die eigene Rente ein, sondern finanziert damit die Renter, die zu ihrer Zeit ebenfalls die Rente der vorgenerationen finanziert hatten.

Da nun aber die Zahl der Arbeitslosen immer weiter steigt, die Zahl der Neugeburten zurückgeht und somit logischerweise die Zahl der arbeitenden Bevölkerung sinkt, sinken auch die Beiträge in die Rentenkasse. Das bedeutet, dass die Rentner immer weniger Geld bekommen als sie ihrerseits in die Rentenkasse eingezahlt haben. In einigen Jahren wird die Rentenversicherung nicht mehr den Lebensstandart sichern können, sondern nur noch den Grundbedarf decken. mehr »